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Wien am Vorabend der Öffnung

Gut, ab morgen ist also wieder offen. Nicht alles, aber viel. Und natürlich nur mit allen möglichen Auflagen. Super. Im Prinzip schon. Aber irgendwie fühl ich mich nach den vielen Wochen und Monaten im Lockdown doch auch viel zu stumpf, um mich wie ein kleines Kind zu freuen. Ich freue mich nicht mal wie ein irgendaltriger Mann. Ich nehme es eher mit einem wohlwollenden Schulterzucken zur Kenntnis, so nach dem Motto „Passt“ oder „Richtige Richtung“. Das liegt zum Teil wohl auch daran, dass das Wetter für Mitte Mai eher beschissen ist. Und so ist zwar der Gastgarten für morgen theoretisch schon seit Wochen reserviert. Aber in der Praxis, naja, sollte wohl noch ein meterologisches Wunder passieren.

open door

Offen. Zu. Offen. Zu. Offen. Zu. Offen. Zu. Offen.

Am Freitag Impfling

Immerhin kriege ich am Freitag meinen ersten Stich. Moderna. Toller Name. Klingt irgendwie wie der Name einer DDR-Strumphose aus dem Jahr 1973.

„Moderna, die zeitlose Strumpfhose für die elegante Frau von heute.“

Spricht man aber doch eher Modööörna aus, ist ja schließlich auch ein US Konzern. Und ich freue mich auf die Impfung. Und auf die zweite auch, dann in 6 Wochen. Und ich hoffe, MM kommt auch bald dran.

Denn im Unterschied zu den rechten Vollidioten und Verschwörungs-Wahnsinnigen, die mit Antisemiten und Rechtsradikalen immer wochenends durch unser jüdisches Viertel marodieren und blanken Unsinn parolisieren, glaube ich an Impfungen und an den gesunden Menschenverstand. Aber das ist wieder eine andere Geschichte. Und schließlich sind tägliche #kurtsgeschichten ja vor allem eins: kurts.

Stich mich!

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